Bis 2037 will Thailand seinen Anteil an erneuerbaren Energien von 15 auf 37 Prozent erhöhen. Dabei setzt es stark auf schwimmende Photovoltaik-Anlagen. Dies ist keine neue Technologie. Aber die Dimensionen sprengen bisherige Massstäbe bei weitem.
Im September 2021 ging in der Provinz Ubon Ratchathani im Nordosten des Landes eine solche Anlage ans Netz. Sie bedeckt eine Fläche von 121 Hektaren. Das ist etwa 10mal grösser, als Anlagen in den USA. Die Anlage liefert mit 45 MW genügend Energie für eine Kleinstadt. Dank natürlicher Kühlung durch das Wasser sind die Photovoltaik-Module bis zu 15 % effizienter als an Land.
Clever ist zudem die Kombination: Die Anlage befindet sich bei einem Staudamm eines Wasserkraftwerkes. So lassen sich Schwankungen im Stromnetz vermeiden. Thailand hat 16 weitere Anlagen dieser Art in Planung. 2’725 MW sollen damit bis in 20 Jahren erzeugt werden. Ausserdem ist der Einsatz von Energiespeichersystemen angedacht.
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❄️Salzbatterie als Speicher für Photovoltaik☀️
Quellen:
https://www.pveurope.eu/solar-parks/asia-thailand-585-mw-pv-floating-plant-starts-operation?utm_source=erneuer.bar
https://www.dw.com/de/thailand-solarpark-auf-dem-wasser/av-56892658
https://der-farang.com/de/pages/schwimmender-solarpark-geht-im-juni-in-betrieb
Bildquelle:
- schwimmende Photovoltaik-Anlage an einem Staudamm im Nordosten Thailands: Sungrow