?Frühlingskur mit Bärlauch?:

Bärlauch im lichten Laubwald

Dank des anhaltend sonnigen und warmen Wetters spriesst er wieder: der Bärlauch oder Allium ursinum. Man findet dieses Gewächs in lichten Laubwäldern, in Wiesen oder entlang von Bächlein.

Bärlauch wirkt appetitanregend, fördert die Gallenproduktion und die Verdauung allgemein. Er senkt den Cholesterinspiegel und erweitert die Gefässe. Ebenso wirkt er leistungsfördernd, tötet Keime und entschlackt – ideal für eine Frühlingskur. Im Gegensatz zum Knoblauch, mit dem er verwandt ist, riecht nach seinem Genuss nur der Atem und verströmt nicht der ganze Körper den Duft.

Achtung: Es kommt immer wieder zu Verwechslungen mit dem giftigen Maiglöckchen und der sehr giftigen Herbstzeitlose. Wenn man sich aber auf den Geruchs- und Geschmackssinn verlässt, kann eigentlich nichts schiefgehen: Bärlauchblätter haben ihren typischen knoblauchartigen Duft. Beim Reiben mit den Fingern steigt dieser auf. Es empfiehlt sich aber, Bärlauch vor dem Verzehr gut zu waschen.

Bärlauch kann roh im Salat genossen oder zu Pesto, Wähen, Spätzli, Bärlauchbutter und anderen Leckereien verarbeitet werden.

Bildquelle:

  • Bärlauch_5: Béatrice Eigenmann

Author: Béatrice Eigenmann

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