?Geschirr kaputt? Das Kintsugi-Set reparierts zu individueller Schönheit☕️

Kintsugi: Reparaturset und mit Gold reparierte Teekanne

Seid ihr ungeschickt und werft dauernd Tassen und Gläser zu Bruch? Oder sogar Omas Ming-Vase? Ihr müsst euch jetzt nicht mehr schämen. Denn es gibt eine Reparaturmethode, nach der der Gegenstand nachher noch schöner aussieht als zuvor. Sie heisst Kintsugi und stammt aus dem Japan des 16. Jahrhunderts.

Kintsugi liegt ein ästhetisches Prinzip zugrunde, das Wabi Sabi. Dabei stehen Einfachheit und Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit im Zentrum. Daraus wurde Kintsugi entwickelt: die Goldverbindung, die den Makel hervorhebt – und dadurch ästhetisch macht.

Praktisch bedeutet das: die Bruchstelle wird nicht nur geklebt, sondern mit Gold hervorgehoben. Entsprechend besteht ein heutiges Kintsugi-Set aus superstarker Epoxy-Reparaturmasse mit Gold- oder Silberstaub, dazu Werkzeug wie Spritzen, Pinsel etc. Damit kann man Metall, Holz, Steingut, Porzellan, Elfenbein, Edelsteine, Perlen, Glas, Keramik und gewisse Plastiksorten kleben. Also: statt wegwerfen!

?Wir haben das Kintsugi-Set im Tropen-Museum in Amsterdam entdeckt. In der Schweiz ist es bei Fabrikat erhältlich: https://www.fabrikat.ch/kintsugi.html

Bildquelle:

  • kintsugi: Anja Eigenmann
Share:

Author: Anja Eigenmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert