🎡Wien: Dank Gender Planning Ă€usserst lebenswert fĂŒr alle📝:

Ansicht Wiens bei Nacht

In Wien amtet Eva Kail seit 30 Jahren als Stadtplanerin. Sie hat das Gender Planning eingefĂŒhrt. Damals wurden StĂ€dte von MĂ€nnern fĂŒr MĂ€nner geplant. Mann orientierte sich am ErnĂ€hrer, der morgens ins Auto steigt, ins BĂŒro fĂ€hrt und abends wieder nach Hause kommt. Das Umfeld der Menschen, die sich um Haushalt, Kinder und BedĂŒrftige kĂŒmmern, wurde kaum mit einbezogen.

Mittlerweile ist der Anteil der Autofahrten in Wien rĂŒcklĂ€ufig, ebenso der Autobesitz. 55% der FussgĂ€nger sind Frauen. Diese Verkehrsteilnehmenden gilt es zu berĂŒcksichtigen. Ebenso Ältere, Gebrechliche, Kinder und jene, die Kinderwagen schieben. Das bedeutet mehr Barrierefreiheit, mehr Platz auf den Trottoirs. Aber auch, dass die Ampelschaltung genau diese Verkehrsteilnehmenden bevorzugt. Damit sie nicht auf einer Verkehrsinsel warten mĂŒssen, um eine Strasse ĂŒberqueren zu können.

Gender Planning berĂŒcksichtigt die LebensqualitĂ€t aller – im ganzen öffentlichen Raum: GrĂŒnflĂ€chen, Parkanlagen, Schulen und Kitas beispielsweise sollen gut erreichbar sein – zu Fuss, mit dem Velo und dem ÖV.

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Bildquellen

  • Wien_2: Julius Silver auf Pixabay

Author: BĂ©atrice Eigenmann

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