💹 Frische Luft wegen Lockdown rettet Leben.

Die Industrie fÀhrt im Lockdown runter, die LuftqualitÀt steigt.

Die Wirtschaft ist zu großen Teilen runtergefahren. Man kann die bessere Luft nicht nur riechen, sie dĂŒrfte auch tausende Todesopfer verhindern. Weltweit ist die Luftverschmutzung jĂ€hrlich fĂŒr 120 zusĂ€tzliche TodesfĂ€lle pro 100.000 Einwohner verantwortlich. Die Leute sterben indirekt wegen Erkrankungen, die durch Feinstaub, Stickoxide und Co. verursacht oder verstĂ€rkt werden können.

Demnach ist die Luftverschmutzung im Vergleich zu 2019 in einigen europĂ€ischen StĂ€dten um mehr als 45 Prozent zurĂŒckgegangen. In Paris atmen die Menschen aktuell rund die HĂ€lfte weniger Stickstoffdioxid ein als vor dem Lockdown.

Die GrĂŒnde sind klar: Wird weniger Auto gefahren und Kohle verbrannt, verbessert sich die LuftqualitĂ€t. Einen besonderen Beitrag zur Luftreinhaltung leistet ĂŒbrigens der weitgehend stillgelegte Flugverkehr. Die besonders gefĂ€hrliche Feinstaubbelastung mit ultrafeinen Partikeln (UFP), die hĂ€ufig aus den DĂŒsen der Flugzeuge kommen, sank um mindestens 40 Prozent. Das ist bislang einmalig.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-05/luftverschmutzung-rueckgang-feinstaub-emission-lockdown-coronavirus

Bildquellen

  • 200507-luftschmutz: Die Industrie fĂ€hrt im Lockdown runter, die LuftqualitĂ€t steigt. © Florian Gaertner/​Photothek/​

Author: Michael Kistler

Konzeption, Realisation und Kommunikation von Lösungen fĂŒr Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Transition.

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