50 Tonnen Müll von griechischen Fischern eingesammelt

Bild: (c) unsplash.com/John Cameron

Griechische Fischer haben im Jahr 2023 insgesamt 50 Tonnen Müll aus dem Meer entfernt, darunter Plastikflaschen, Flip-Flops, Plastikbecher, Seile und Fischernetze, die alle auf oder im Meeresboden gelegen hatten. Seit fünf Jahren dokumentieren die Fischer den Müll, den sie bei der Arbeit auf See sammeln, und nun liegen die Ergebnisse vor. 57 Prozent der 50 Tonnen Abfall, die die Fischer im Jahr 2023 registrierten, waren Plastik, die Hälfte galt als Einwegplastik. Der Grund, warum Fischer sich an dem Abfallprojekt beteiligen, besteht darin, die Abfallpraktiken zu ändern. Die von ihnen gesammelten Daten sind von unschätzbarem Wert, da Taucher diese Tiefen nicht erreichen können.

Diese Aktion ist Teil des Projekts „Fishing for Litter“, das darauf abzielt, die Umweltverschmutzung zu reduzieren und das Bewusstsein in der Fischereiindustrie zu schärfen. Die Initiative wird von der Umweltorganisation iSea unterstützt und von der Stiftung des griechischen Reeders Athanasios Laskaridis finanziert. Laskaridis‘ Organisation ACLCF wurde 2020 in Griechenland gemeinsam mit der Regierung gegründet, um die Menge an Einwegplastik im Land zu reduzieren.

Ziel ist es, bundesweit mehr Fischer für das Projekt zu gewinnen, um die Suche nach Müll im Meer zu intensivieren.

Bild: (c) unsplash.com/John Cameron

https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/153154186-plastik-im-meer-griechische-fischer-sammeln-tonnenweise-muell-fuer-umweltschutz

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Author: Sylvia Jacobs

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