Aquaponik: Jetzt kommt der Fisch ins (urban) gardening

Aquaponik: Senkrechte Gärten in Nährstofflösungen aus Fischkot

Bereits ziehen Stadtbewohner in Pflanzkisten auf ihrem Balkon eigenes Gemüse. Der nächste Schritt wäre eine kleine Fischzucht. Denn Fische produzieren, was die Pflanzen brauchen: Nährstoffe. Und Pflanzen machen, was für Fische lebenswichtig ist: Wasser reinigen. Somit entsteht ein Kreislauf: Der Mensch füttert die Fische, welche die Pflanzen durch ihren Kot nähren, die das Wasser von Kot reinigen.

Aquaponik heisst die Technik, die sich das zunutze macht. Das Wort ist eine Mischung aus Aquakultur und Hydroponik. Aquakultur bezeichnet die Zucht von Wasserwesen wie Fischen, Schnecken, Crevetten. Hydroponik ist Gemüseanbau, bei dem Pflanzen von einer Nährlösung umspült werden. Mit Aquaponik werden der Wasser- und Düngerverbrauch für Fisch- und Pflanzenkulturen deutlich gesenkt.

Als Fisch eignet sich für Aquaponik zum Beispiel der Tilapia, da er schnell wächst und robust ist. Er stellt wenig Ansprüche an das Futter und ist resistent gegenüber Schwankungen in Temperatur und Nährstoffgehalt im Wasser. Das ist wichtig, da die Fische oft in Tanks gehalten werden – ähnlich wie die Pflanzen.

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https://www.zhaw.ch/de/lsfm/institute-zentren/iunr/oekotechnologien-energiesysteme/oekotechnologie/nahrungsmittel/aquaponik/

Bildquelle:

  • Vertical_Tower_Aquaponic_System: Heather Husen / Wikimedia commons
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Author: Anja Eigenmann

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