Bessere Gesetze für Frauen und Minderheiten im Sudan

Die weibliche Genitalverstümmelung wurde unter Strafe gestellt.

Öffentliche Auspeitschungen sind nunmehr verboten, das Alkoholverbot für Nicht-Muslime, das Apostasiegesetz, das den Abfall vom Glauben mit dem Tod bestraft, sowie die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex wurden abgeschafft.

Die jüngsten Entscheidungen sind als Früchte der Revolution zu sehen, die im Dezember 2018 begann und im Sommer 2019 im Prozessauftakt gegen den gestürzten Langzeitpräsidenten Omar al-Baschir ihren Höhepunkt fand.

Es waren vor allem Frauen, die während der Massenproteste eine tragende Rolle gespielt haben. Sie demonstrierten an vorderster Front – und wehrten sich gegen die jahrzehntelange Unterdrückung durch die Militärregierung. Die neuen Gesetze ermöglichen es ihnen, nun auch mit ihren Kindern zu verreisen, ohne zuvor die Erlaubnis männlicher Verwandter einholen zu müssen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/sudan-die-revolution-traegt-fruechte-1.4969252?fbclid=IwAR1aN6f56_dyv2-xln4kT_02PSdpHDBVtDTJFcWtTc-pRDJEn1BHt4ucwPI

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Author: Michael Kistler

Konzeption, Realisation und Kommunikation von Lösungen für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Transition.

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