Die globale Nahrungsmittelversorgung könnte laut Forschenden des FiBL auch mit biologischer Landwirtschaft und Permakultur gesichert werden. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft setzt Bio auf bodenschonende Methoden ohne synthetische Dünger und Pestizide.
Adrian Müller und Christian Schader betonen, dass eine solche Umstellung zwar anspruchsvoll, aber möglich ist – vorausgesetzt, Lebensmittelverschwendung wird reduziert, der Konsum tierischer Produkte sinkt und Futtermittelproduktion (z. B. Silomais) verringert wird. In allen Szenarien sind dafür deutliche Veränderungen im Ernährungsverhalten nötig.
Ein Verzicht auf Kraftfutter könnte die Selbstversorgung stärken und Umweltbelastungen senken, etwa durch weniger Emissionen und geringere Stickstoffüberschüsse. Bio-Landbau benötigt zwar mehr Fläche, reduziert dafür aber Pestizideinsatz und schützt Gewässer.
Globale Modelle zeigen zudem: Bei hoher Bio-Bewirtschaftung und halbierter Verschwendung lassen sich Umweltbelastungen deutlich reduzieren, insbesondere beim Stickstoffüberschuss.
Der Artikel dazu auf Infosperber:
https://www.infosperber.ch/gesundheit/ernaehrung/drohende-nahrungsmittelkrise-ist-auch-mit-bio-zu-bewaeltigen/
Schau das Interview als Video:
https://www.3sat.de/wissen/nano/teller-statt-trog-100.html?mode=play&obj=70073
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Lieber Michael
Super, dass Du diesen Artikel gerade jetzt gepostet hast, denn gestern hat ja der Chef von Syngenta gepredigt, man solle Abschied nehmen vom Bio-Landbau….so quer.
Liebe Grüsse
Urs
Ja, das hat sich gut getroffen. Syngenta muss sich wehren, denn ihnen schwimmen die Felle davon. Wir wissen es natürlich besser 😊