Durchbruch in der Brustkrebsbehandlung

Eine Impfung, entwickelt von Forschern aus Wien unter der Leitung von Christian Singer, könnte die Sterblichkeit durch Brustkrebs langfristig halbieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die auf dem weltweit größten Krebskongress in Chicago vorgestellt wurde. Zudem wurde ein personalisierter Bluttest vorgestellt, der helfen kann, ein Wiederauftreten von Brustkrebs früher zu erkennen.

Die Impfung zeigt besonders vielversprechende Ergebnisse: Das Sterberisiko bei geimpften Frauen wurde um die Hälfte reduziert, ohne dass Nebenwirkungen auftraten. Der Erfolg der Impfung könnte mit einem Immunbooster zusammenhängen, der dem Immunsystem hilft, gegen den Krebs vorzugehen. Weitere Studien sollen nun klären, welche Faktoren genau für die Wirksamkeit ausschlaggebend sind.

Ein weiterer Durchbruch betrifft den personalisierten Bluttest, der mittels Liquid Biopsy frühzeitig Anzeichen für ein erneutes Auftreten von Brustkrebs erkennen kann. Dies könnte Patientinnen helfen, rechtzeitig eine Therapie zu beginnen und die Heilungschancen zu verbessern.

In anderen Bereichen, wie bei Melanomen, zeigt eine mRNA-Impfung ebenfalls vielversprechende Ergebnisse zur Reduktion von Sterblichkeit und Rückfallrisiko.

Bild: (c) Pexels.com

https://www.derstandard.at/story/3000000222835/impfung-und-bluttest-durchbrueche-in-der-brustkrebs-behandlung

Author: Sylvia Jacobs

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