Frühlingsfest und Eikult

Ostern war ein Frühlingsfest der aufkeimenden Natur und einer Frühlingsgöttin gewidmet, deren Zeit mit dem Mond zusammenhängt. Ostern wird immer noch nach dem Mondkalender bestimmt. Dieses naturreligiöse Fest wurde mit der Auferstehungslegende verbunden.

Das Ei ist das Mondsymbol und symbolisiert auch den schwangeren Frauenkörper, keimendes Leben, Fruchtbarkeit & Wiedergeburt (Auferstehung Christi), Vollmond (nachdem Ostern ausgerichtet ist)

Bei der Bedeutung der Eierspiel geht es darum, den Auserwählten der Frühlingsgöttin zu ermitteln, die ihn dann an der kleinen Heirat am 1. Mail inititiert und später in der Johannisnacht heiratet. Der Sakralkönig erhält den Auftrag im Namen der Göttin zu herrschen und erhält ihren Segen für das Land. Ohne Segen bleibt das Land unfruchtbar.

Die Stammesreglen in heutigen matriarachalen Gesellschaften funktionieren immer noch so. Der ausgewählte Mann ist der Repräsentant des Vorsitzes. Auch hier in Eureopa war das der Brauch In der vorkeltischen Zeit und ist bis heute fragmentarisch überliefert.

Eierspiele
– Eiertütschen
– Eierwerfen über einen Bach
– Eierrollen
– Eierschütten: Knaben und Meitli stehen sich gegenüber und werfen 100 Eier von Schoss zu Schoss.

http://www.goettner-abendroth.de/

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Author: Michael Kistler

Konzeption, Realisation und Kommunikation von Lösungen für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Transition.

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