Genf und Zürich übergeben 28 «Benin-Bronzen» an Nigeria. Die Artefakte stammen größtenteils aus den Plünderungen des Palastes von Benin 1897 durch britische Truppen.
Die Benin Initiative Schweiz (BIS) untersuchte 96 Objekte; 55 stammen sicher oder wahrscheinlich aus diesen Raubzügen. Ziel ist, das historische Unrecht aufzuzeigen und durch Eigentumsübertragungen teilweise wiedergutzumachen. Schweizer und nigerianische Expert:innen arbeiteten dabei eng zusammen.
Die 28 Objekte kommen aus Museen in Genf, Zürich und Rietberg. Einige bleiben als Leihgaben in der Schweiz, andere werden nach Nigeria gebracht, um Bildung und kulturelle Nutzung zu fördern. Der kollaborative Ansatz der BIS gilt als Modell für künftige Provenienzforschung.
Bild ©️Museum Rietberg





















