Strenge Regeln senken PFAS-Belastung

Die Belastung der Bevölkerung mit den verbotenen PFAS-Chemikalien PFOA und PFOS nimmt weltweit seit Jahren ab. Strengere Gesetze, Produktionsstopps und Verbote haben die Konzentrationen dieser langlebigen «Ewigkeitschemikalien» im Blut deutlich reduziert – in Europa und den USA teils auf einen Bruchteil früherer Werte. Auch Fachleute gehen davon aus, dass die Entwicklung in der Schweiz ähnlich verläuft.

Besonders wirksam waren Produktionsverbote, strengere Grenzwerte und Massnahmen wie die Reinigung belasteten Trinkwassers. Dennoch bleiben PFAS aufgrund ihrer extremen Langlebigkeit ein Umweltproblem, insbesondere in belasteten Regionen und über Lebensmittel sowie Trinkwasser.

Entwarnung gibt es jedoch nicht: Während PFOA und PFOS zurückgehen, nehmen neuere, kurzkettige PFAS-Ersatzstoffe wie GenX, PFHxA oder PFBS zu. Über deren Gesundheitsrisiken ist oft noch wenig bekannt. Deshalb fordern Fachleute weiterhin eine umfassende Regulierung der gesamten PFAS-Stoffgruppe.

https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/belastung-mit-zwei-verbotenen-pfas-sinkt-weltweit/

Author: Sylvia Jacobs

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