Liliane Engelmann und ihre Tochter Sandrine Luginbühl aus Tavannes stellen aus unverkauftem Gemüse eine Bouillon her. Die Idee entstand auf dem Wochenmarkt, als regelmässig Produkte übrigblieben, die niemand mehr wollte. Aus dem Wunsch, keine Lebensmittel zu verschwenden, entwickelten sie ein Verfahren zum Trocknen und Verarbeiten des Gemüses.
Mit der Zeit professionalisierten sie Produktion und Beschaffung, arbeiten heute mit lokalen Produzenten und streben das Label Grand Chasseral an. 2024 reichten sie ihr Projekt beim Innovationspreis Terroir Juraregion ein und erhielten den zweiten Platz. Diese Auszeichnung steigerte die Nachfrage deutlich, brachte aber auch neue Herausforderungen, etwa beim Stromverbrauch für zusätzliche Dörröfen.
Ihr Engagement für Umwelt und Natur wurzelt in einer Familientradition des Selbstversorgens und Haltbarmachens von Gemüse. Ein Leben fernab ihrer Region können sie sich nicht vorstellen.
Mit ihrer Bouillon wollen sie nicht nur Lebensmittel retten, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften schaffen. Da sie die Schweiz nicht alleine versorgen können, hoffen sie, dass ihre Idee auch andernorts aufgegriffen wird und teilen ihr Wissen gerne.
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