Gamen als Seniorenhobby? Ja – und das mit gutem Grund. Videospiele sind schon lange nicht mehr nur für die Jüngsten gedacht. Menschen nach der Pensionierung „Silver Gamer“ entdecken die digitale Spielwelt mit genauso viel Freude wie früher den Jass‑Nachmittag oder den Spaziergang im Wald. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern um Bewegung im Kopf und spannende Herausforderungen weit jenseits der Alltagsroutine.
Studien zeigen: Schon nach wenigen Wochen mit klassischen Spielen wie Super Mario World oder Angry Birds verbesserten ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Reaktionszeit, ihr Gedächtnis und ihre Konzentration. Gerade jetzt, wo Zeit und Musse da sind, kann Gamen den Geist aktiv halten und auch feinmotorische Fähigkeiten anregen.
Der Einstieg ist einfacher als gedacht. Viele kennen bereits Smartphone oder Tablet aus dem Alltag – hier lässt sich mit Spielen beginnen, die Spass machen ohne nervige Werbung. Wer Lust hat, kann den Schritt auf Computer oder Konsole wagen. Eine Switch am TV ist gemütlich vom Sofa aus – und oft der perfekte Anlass für gemeinsame Runden mit Kindern oder Enkelkindern.
Wichtig ist: Gamen sollte Spass machen und in Balance stehen mit Bewegung und Pausen. Wie beim Lesen oder Fernsehen gilt auch hier: nicht stundenlang sitzen ohne Unterbruch. Trotzdem zeigen erste Studien, dass ältere Gamerinnen und Gamer aktiv bleiben und sogar mehr soziale Kontakte pflegen als Nicht‑Spielende.
Kurz: Gaming kann mehr sein als ein Zeitvertreib. Es fordert Geist und Hände, verbindet Generationen – und macht einfach Freude.
Probier es aus: Lade ein Spiel aufs Tablet, und schau, wie es dir gefällt. Vielleicht ist es der Anfang eines ganz neuen Hobbys!
Gamen kennt kein Alter – und es kann ein Hobby sein, das sowohl fordert als auch verbindet.
Quellen: srf.ch
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