đŸ»Vermutlich mehr BrillenbĂ€ren als angenommenđŸ»đŸ»

Nahaufnahme eines Gesichts eines BrillenbÀren

Ein internationales Forscherteam hat in Nordperu BrillenbĂ€ren in der freien Wildbahn beobachten können. Ein grosser Erfolg, denn ĂŒber das Verhalten dieser Tiere ist wenig bekannt, weil sie so scheu sind. Sie gelten als Schirmspezies, deren Erhalten auch vielen anderen Arten zugutekommt.

BrillenbÀren sind vom Aussterben bedroht. Aufgrund der neusten Berechnungen gehen die Forschenden nun davon aus, dass es im beobachteten Gebiet etwa doppelt so viele Exemplare gibt als bisher angenommen. Damit lassen sich gezielte Schutzmassnahmen umsetzen. Es handelt sich vermutlich um einen Hotspot. Deshalb darf nicht mit einer solchen Dichte im Rest des Verbreitungsgebiets der BrillenbÀren gerechnet werden. Dennoch gibt die Berechnung Hoffnung.

Sensationell war ein zweiter Fund: Normalerweise haben BrillenbÀren ein dunkelbraunes bis schwarzes Fell. Die Forschenden sahen aber ein Exemplar mit goldbraunem Fell. Woran erinnert das? Genau! An Paddington, den kleinen BÀren mit Schlapphut, verbeultem Koffer und Marmeladeglas aus der Kinderbuch-Serie von Michael Bond. Paddington hat also noch einen Verwandten in den peruanischen Anden.

https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5277

Bildquellen

  • Brillenbär_Peru: BluesyPete auf Wikimedia
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Author: BĂ©atrice Eigenmann

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