Ein Bericht der Initiative Breathe Cities zeigt, dass 19 Städte in neun Ländern ihre Luftqualität stark verbessert haben. Feinstaub (PM2.5) und Stickstoffdioxid (NO2) sanken um 20–45 %. Spitzenreiter waren Peking (−48 % PM2.5), Warschau (−46 % PM2.5) sowie Amsterdam (−44 % NO2) und Rotterdam (−43 % NO2). Fast die Hälfte der Städte liegt in China, was zeigt, dass Verbesserungen auch in dicht besiedelten Städten möglich sind.
Erfolgreiche Maßnahmen umfassten Verkehrselektrifizierung, Ausbau von Radwegen, saubere Heizsysteme und Emissionszonen. Engmaschiges Monitoring und transparente Kommunikation halfen, Problemzonen zu erkennen und gesellschaftlichen Druck zu erzeugen.
Luftverschmutzung gilt als eines der größten Umweltgesundheitsrisiken weltweit und verursacht u. a. Atemwegserkrankungen, Herzprobleme und Frühgeburten. Die WHO schätzt sieben Millionen Todesfälle jährlich.
Die Initiative Breathe Cities, unterstützt von Bloomberg Philanthropies, C40 Cities und dem Clean Air Fund, fördert die Luftreinhaltung in Städten. Vier der Vorreiterstädte – Warschau, Paris, London und Brüssel – sind bereits Mitglieder.





















