Eine Studie der TU Graz zeigt, dass gewöhnlicher Espresso als ungiftiges und kostengünstiges Kontrastmittel in der Transmissions-Elektronenmikroskopie eingesetzt werden kann. Damit bietet Kaffee eine umweltfreundliche Alternative zum bislang häufig verwendeten, jedoch toxischen und radioaktiven Uranylacetat.
Ausgehend von der beobachteten Färbewirkung eingetrockneter Kaffeereste untersuchten Forschende die Kontrasteigenschaften von Kaffee an biologischen Proben. Tests an Algen sowie ultradünnen Gewebeschnitten von Zebrafischen zeigten sehr gute Ergebnisse, insbesondere an Mitochondrienmembranen. In einigen Fällen übertraf der mit Espresso erzielte Kontrast sogar jenen von Uranylacetat.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Kaffee eine ernstzunehmende Alternative für die biologische Elektronenmikroskopie sein könnte. Weitere Untersuchungen sind jedoch notwendig, um die Anwendbarkeit auf unterschiedliche Gewebearten zu bestätigen.
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