EU verbietet PFAS in Spielzeug

Das EU-Parlament hat neue Spielzeug-Sicherheitsregeln beschlossen, um Kinder besser vor schädlichen Chemikalien zu schützen. Verboten werden künftig PFAS („Ewigkeitschemikalien“) sowie weitere hormonverändernde, krebserregende oder giftige Stoffe. Die Vorgaben gelten für in der EU hergestelltes und importiertes Spielzeug; eine detaillierte Liste verbotener Chemikalien ist Teil des Gesetzes. Elektronische Komponenten im Inneren von Spielzeug bleiben ausgenommen.

PFAS gelten als kaum abbaubar und stehen im Zusammenhang mit Gesundheitsrisiken wie Krebs, Leberschäden, hohen Cholesterinwerten oder beeinträchtigter Immunreaktion. Auch endokrine Disruptoren sowie Biozide dürfen künftig nicht mehr in Spielzeug vorkommen – außer bei Produkten, die ausschließlich im Freien genutzt werden.

Für Importe wird ein digitaler Produktpass verpflichtend. Jedes Spielzeug muss diesen Pass sowie CE-Kennzeichnungen und Sicherheitswarnungen sichtbar ausweisen, auch auf Online-Marktplätzen. Nach der formalen Zustimmung der EU-Staaten gilt eine Übergangsfrist von viereinhalb Jahren.

EU-Parlamentsvizepräsidentin Katarina Barley wertet die Reform als klares Signal für Gesundheit, Sicherheit und Verbraucherschutz und kritisiert Online-Plattformen wie Temu und Shein für den Vertrieb gefährlicher Produkte.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-parlament-spielzeug-regeln-100.html

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Author: Sylvia Jacobs

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