Halbes Leid – Empathie lernen

Signa wurde 2001 von Signa Sørensen gegründet; seit 2004 entwickelt sie die Arbeiten gemeinsam mit ihrem Mann Arthur Köstler. Das Duo ist für immersives Theater bekannt: Es schafft abgeschlossene Welten, die das Publikum betreten und erkunden kann. Statt einer klaren Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum werden die Besucher Teil der Situation. In „Das halbe Leid“ bildet ein fiktiver Verein namens „Das halbe Leid“ den Rahmen. Er will die Empathie und Solidarität privilegierter Menschen fördern und bietet dafür Kurse im Mitleiden an. Die Inszenierung greift damit ein Thema auf, das in vielen Bereichen an Bedeutung gewinnt: Empathie gilt als Grundlage menschlicher Beziehungen, moralischen Handelns und eines guten Zusammenlebens. Insgesamt gab es 25 Vorstellungen mit jeweils 50 Zuschauern, also 1250 Teilnehmenden. Axel Hildebrandt, ein 40-jähriger Projektleiter aus Hamburg, und sein Freund Thomas sicherten sich früh Karten; die Vorstellungen waren bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart ausverkauft.  

#Empathie #Theater #Signa 

Obdachlosigkeit hautnah im Theater: So war „Das halbe Leid“ | Good Impact

Author: Nicole Keusch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert