Weniger CO₂-Emissionen bedeuten weniger Schadstoffe. Eine Studie der Universität Hamburg zeigt dies am Beispiel des Europäischen Emissionshandelssystems.
Das Europäische Emissionshandelssystem setzt einen Preis pro Tonne CO₂ fest, um die Nutzung fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Ab 2027 sollen auch Tankstellen und Heizgas- bzw. -ölanbieter integriert werden. Diese Politik soll Investitionen in klimafreundliche Alternativen fördern und die Schadstoffemissionen verringern.
Wo CO₂-Emissionen sinken, verbessert sich die Luftqualität. Laut Volkswirt Moritz Drupp bringt der Emissionshandel „substanzielle Vorteile für unsere Gesundheit“ und steigert die Akzeptanz für Klimapolitik.
Die Hamburger Wissenschaftler analysierten die Emissionsdaten von 2005 bis 2021 und stellten fest, dass der Emissionshandel zur Reduktion von 15 Millionen Tonnen Schwefeldioxid, 1 Million Tonnen Feinstaub und 5 Millionen Tonnen Stickoxiden geführt hat.





















