Griechenland erreicht 2030-Meeresziele vorzeitig mit zwei neuen Nationalparks

Griechenland plant zwei neue nationale Meeresparks im Ionischen Meer und in der Süd-Ägäis, um die nationalen Ziele für den Schutz der Ozeane bis 2030 vorzeitig zu erfüllen. Die Parks zählen zu den größten Meeresschutzgebieten im gesamten Mittelmeer.

Premierminister Kyriakos Mitsotakis betonte, dass die Parks nicht nur ökologisch bedeutsam sind, sondern auch diplomatische Signale setzen, insbesondere angesichts von Spannungen mit Libyen und der Türkei über maritime Zonen.

Die Parks sollen Lebensräume unter Wasser schützen, Ökosysteme erhalten, das Gleichgewicht wiederherstellen und schädliche Praktiken wie das Schleppnetzfischen verbieten. Zudem sollen sie durch Bildung, Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Fischern und internationalen Partnern sowie innovative Überwachungssysteme (Drohnen, Radar, Satelliten) zu Vorbildern für Meeresschutz werden.

Die Fläche der beiden Parks umfasst nun rund 27.500 km² – 18.000 km² im Ionischen Meer und 9.500 km² in den Südlichen Kykladen – und integriert bestehende Natura-2000-Schutzgebiete (insgesamt 42). Die Parks sind geografisch kohärent abgegrenzt, um effektives Management und Monitoring zu ermöglichen.

Mitsotakis betonte, dass Griechenland durch diese Maßnahmen die Meere nicht nur schützt, sondern auch seine maritime Tradition bewahrt und die Beziehung zum Meer als Verantwortung und Fürsorge definiert.

Bild ©️ Unsplash.com

https://www.euronews.com/green/2025/07/21/greece-is-creating-two-new-national-marine-parks-to-meet-2030-ocean-protection-targets-ear

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Author: Sylvia Jacobs

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