Heimisch sind Flusskrebse in der Schweiz seit jeher â nur ist das kaum jemandem bekannt. Nicht zuletzt wegen ihrer diskreten Lebensweise sind die scheuen PanzertrĂ€ger aber stark bedroht.
In der Flusskrebs-Station Mehlersweid bei Appenzell laufen unterschiedliche AktivitÀten zur Rettung dieser faszinierenden Tiere zusammen.
Viele GewĂ€sser sind wieder bereit fĂŒr die RĂŒckkehr der einheimischen Stein- und Edelkrebse. Als «GewĂ€sserpolizisten» spielen die Omnivoren eine wichtige Rolle im Ăkosystem, indem sie organisches Material in Biomasse umwandeln oder tote Wasserlebewesen entfernen.
Leider verunmöglichen kĂŒnstliche Hindernisse und die stark dezimierten RestbestĂ€nde eine Wiederbesiedlung auf natĂŒrlichem Weg. Eine UnterstĂŒtzung bietet hier die naturnahe Aufzucht von Jungkrebsen. Diese werden im Alter von wenigen Monaten in geeigneten GewĂ€ssern ausgesetzt. So kann innerhalb von drei Jahren eine neue Population gedeihen. Stimmen die Bedingungen tatsĂ€chlich, wird sie sich von nun an selbst weiterentwickeln.





















