Die WTO-Mitglieder haben ein globales Abkommen verabschiedet, das Subventionen für illegale und unregulierte Fischerei verbietet und überfischte Bestände schützen soll. Ziel ist die ökologische Nachhaltigkeit der Meere. Unmittelbare Auswirkungen auf Fischpreise oder Verfügbarkeit gibt es nicht, doch für den WWF ist das Abkommen ein Schritt zum globalen Schutz der Fischbestände.
Laut einer Studie von 2019 betrugen weltweite Fischereisubventionen 35 Mrd. Dollar jährlich, davon 22 Mrd. zur Steigerung der Fangkapazität. Größte Geber waren China, die EU, die USA, Südkorea und Japan. Über ein Drittel der geprüften Fischbestände ist überfischt.
Das Abkommen trat in Kraft, nachdem zwei Drittel der 166 Mitglieder es ratifiziert hatten, darunter EU, China und die USA. Indien und Indonesien fehlen noch. Es ist das erste WTO-Abkommen mit Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit und verpflichtet Länder zu mehr Transparenz und Maßnahmen zum Wiederaufbau überfischter Bestände. Ein weiteres Abkommen, das verbleibende Subventionen und Überkapazitäten adressiert, wird bereits verhandelt.
Bild ©️unsplash.com
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