Forscher*innen aus Bremerhaven wollen Offshore-Windparks doppelt nutzen: zur Energiegewinnung und als Fläche für Algenzucht. Im Rahmen des EU-Projekts Olamur werden Braunalgen (Saccharina latissima) auf Netzen im Windpark Meerwind Süd|Ost angesiedelt. Ziel ist es, die Pflanzen für Nahrung, Kosmetika, Bioplastik und Biodünger zu nutzen.
Die Netze werden an sogenannten Shellfish-Towers befestigt, die später auch der Zucht von Austern dienen sollen. Die Konstruktion soll im Wasser schweben, wird jedoch durch technische Probleme wie fehlende Ankersteine oder gerissene Ketten herausgefordert.
Algenanbau gilt als umweltverträglich, da die Pflanzen Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen. Allerdings kann die Flächennutzung andere Organismen beeinträchtigen, etwa durch Verschattung. Gleichzeitig können Algen Lebensraum und Schutz für Fische bieten. Experten bewerten die Forschung als innovativ, da sie die Co-Nutzung von Windparkflächen für Aquakultur erprobt.
Bild ©️unsplash.com
https://taz.de/Was-Windraeder-noch-so-koennen/!6087541
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