🇹🇭🌍Die Schweizer WeltĂ€cker: Anschauungsunterricht in eigener Sache🍞🍅

Unreife Ähren mit roter Mohnblume im Vordergrund

Teilt man die gesamte AckerflĂ€che, die weltweit zur VerfĂŒgung steht, durch die Anzahl Menschen, die auf der Erde leben, ergibt das etwa 2000 Quadratmeter pro Mensch. Darauf muss alles wachsen, womit die Erde uns ernĂ€hrt und versorgt: Brotgetreide, Reis, Kartoffeln, Obst, GemĂŒse, Öl, Zucker. Ebenso das Futter fĂŒr die Tiere, deren Fleisch, Milch und Eier wir verzehren; Futter, das nicht von Wiesen und Weiden stammt. Dazu kommt die Baumwolle fĂŒr unsere Kleider, der Tabak fĂŒr Raucher sowie Biogas oder Biodiesel und nachwachsende Rohstoffe fĂŒr die Industrie.

Damit man sich diese Dimensionen vorstellen kann, hat der Verein Weltacker Schweiz an drei Orten solche WeltĂ€cker angelegt. Diese sind bis zu den Herbstferien öffentlich zugĂ€nglich. Die beiden WeltĂ€cker auf dem Bleuerhof in Attiswil (BE) und Bern (Inforama RĂŒtti in Zollikofen, das Berufs- und Kompetenzzentrum fĂŒr Landwirtschaft des Kantons Bern) bilden massstabgetreu ab, wie viele Hektaren AckerflĂ€che der Erde mit welchen Pflanzen bestellt werden können.

Der Acker in Nuglar-St. Pantaleon (SO) zeigt auf, wie eine zukunftsfÀhige Schweizer Landwirtschaft im Einklang mit Natur und Mensch aussehen könnte. Was und wie ein solidarischer Demeter-Kleinbauernbetrieb anbaut und wie die Produkte solidarisch vermarktet werden können.

https://www.2000m2.eu/ch

Bildquelle:

  • Kornfeld: S. Hermann und F. Richter auf Pixabay
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Author: Béatrice Eigenmann

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