Eine repräsentative Schweizer Befragung des Vereins Monda Futura zeigt, welche Zukunft sich die Bevölkerung wünscht. Über 2200 Personen bewerteten 40 Zukunftsszenarien, die zuvor aus den Ideen von mehr als 1300 Menschen entwickelt wurden.
Besonders beliebt sind eine florierende Natur durch bewussten Konsum sowie eine regionale und saisonale Lebensmittelproduktion. Dagegen schneiden Szenarien mit KI im Alltag oder einer dauerhaften digitalen Gesundheitsüberwachung deutlich schlechter ab. Technologie wird offenbar eher als nützliches Werkzeug im Hintergrund gewünscht.
Auch bei gesellschaftlichen Fragen zeigt sich ein breites Bedürfnis nach einer Verbindung von Eigenverantwortung und Solidarität, etwa durch Grundversorgung, lokale Kreislaufwirtschaft, eine tolerante Gesellschaft und direkte Demokratie.
Zu den beliebten Zukunftsbildern gehört zudem eine «reflektierte Lebensführung» – inklusive der Idee, dass Bundesrat und Parlament Sitzungen mit einer kurzen Meditation beginnen. Insgesamt deutet die Befragung auf den Wunsch nach mehr Naturverbundenheit, Regionalität, Achtsamkeit und Entschleunigung hin.
Der vollständige «Erste Schweizer Zukunftskompass» mit allen Ergebnissen und Zukunftsszenarien ist online bei Monda Futura zu entdecken.




















