Die SBB verwerten Bestandteile alter EW4-Züge weiter, um im Sinne der Kreislaufwirtschaft CO₂-Emissionen zu senken. Die einst ab den 1980er-Jahren eingesetzten einstöckigen Wagen werden nach und nach ausgemustert, da sie modernen Anforderungen – etwa in Bezug auf Barrierefreiheit und Kapazität – nicht mehr genügen und durch Doppelstockzüge ersetzt werden.
In den Werkstätten in Olten werden wiederverwendbare Teile systematisch ausgebaut. Dazu gehören unter anderem rund 36 Kilogramm schwere Fenster, deren Zustand und Isolationswert geprüft werden. Noch intakte Elemente werden in Neubauten eingesetzt, etwa als Fassadenfenster in einem SBB-Projekt in Zürich. Auch Sitzmöbel der 1. Klasse finden als gebrauchte Designstücke ein neues Zuhause, während Bauteile wie Lampeneinfassungen zu neuen Produkten umgearbeitet werden. Das Metall des Fahrgestells wird eingeschmolzen und recycelt. So erhalten zahlreiche Komponenten ein zweites Leben, auch wenn die Züge selbst aus dem Betrieb verschwinden.




















