Eine europaweite Studie mit über 86.000 Teilnehmenden aus 27 Ländern zeigt: Menschen, die regelmäßig mehrere Sprachen sprechen, altern deutlich langsamer als Einsprachige.
Das Team um Agustin Ibañez vom Global Brain Health Institute in Dublin fand heraus, dass Einsprachige doppelt so häufig von beschleunigter Alterung betroffen sind. Mehrsprachige wiesen dagegen eine halb so hohe Wahrscheinlichkeit auf. Zudem zeigte sich ein „dosisabhängiger Effekt“: Je mehr Sprachen jemand spricht, desto stärker der schützende Einfluss. Diese Wirkung blieb auch unter Berücksichtigung anderer Faktoren wie Alter, Bildung oder Lebensstil bestehen.
Die Forschenden sehen Altern als globale Herausforderung und betonen die Bedeutung von Schutzfaktoren. Ihre Ergebnisse stützen frühere Hinweise, dass Mehrsprachigkeit die kognitive Gesundheit und Funktionsfähigkeit im Alter fördert – und könnten Impulse für Bildungs- und Gesundheitspolitik liefern.
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