China verlegt Rechenzentren unter Wasser, um Energie- und Kühlprobleme zu lösen. Vor Shanghai ging 2025 das erste kommerzielle Unterwasser-Rechenzentrum in Betrieb, das teils mit Offshore-Windenergie läuft und in mehreren Phasen auf etwa 24 Megawatt ausgebaut wurde.
Der Vorteil liegt vor allem in der effizienten Kühlung: Es wird kein Süßwasser benötigt, und der Energieverbrauch ist deutlich geringer als an Land. Die Anlage erreicht eine sehr gute Effizienz (PUE ca. 1,15).
Das Konzept gilt als Reaktion auf den steigenden Ressourcenbedarf durch KI, ist aber wegen möglicher Umweltauswirkungen im Meer umstritten. Frühere Tests, etwa von Microsoft, zeigen jedoch, dass Unterwasser-Rechenzentren technisch stabil funktionieren können.
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