Der Bahnhof Bern soll künftig verkehrsärmer, grüner und klimaresistenter werden. Die Berner VCS-Sektion und das Nachhaltigkeitszentrum Bollwerkstadt präsentierten ihre Vision im Rahmen einer Plakatkampagne. Ziel ist es, abstrakte Begriffe wie Begrünung oder nachhaltige Vernetzung greifbar zu machen.
Die Vision 2045 setzt auf die bestehenden Strukturen: mehr Schatten durch Bäume und Überdachungen, begrünte Dächer und Fassaden sowie entsiegelte Flächen. Hinter dem Bahnhof sind Terrassen zur Universität geplant, beim Eingang eine Markthalle und ein kühlendes Wasserkunstwerk. Aus dem heutigen Parkplatz auf der Perronplatte soll ein öffentlicher Park entstehen. Das Bollwerk wird zu einem baumbestandenen Boulevard umgestaltet.
Zudem soll die Verbindung zum Länggassquartier wiederhergestellt werden, die derzeit durch SBB-Bauten blockiert ist. Ein bestehendes Parkhaus könnte den Autoverkehr aufnehmen. Die Umgestaltung des Bahnhofs durch die SBB bietet laut den Initianten eine Chance für zukunftsgerichtetes Denken.
Die Plakataktion mit Slogans wie «Ich wäre gerne ein Park, bin aber ein Parking» soll zur Diskussion anregen. Sie ist Teil der nationalen VCS-Kampagne «Lebensräume 2045», an der sich mehrere Städte beteiligen.
Bild ©️unsplash.com
https://www.watson.ch/schweiz/bern/431291702-so-koennte-der-bahnhof-bern-der-zukunft-aussehen





















