Namibia verzeichnete 2025 so wenige Nashörner durch Wilderei wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Laut dem Blue Rhino Task Team wurden 41 Tiere gewildert – 53 Prozent weniger als 2024 und der niedrigste Wert seit 2014.
Grund für die Wilderei ist vor allem das begehrte Horn, das auf dem Schwarzmarkt hohe Preise erzielt und insbesondere in Teilen Asiens als Statussymbol und vermeintliches Heilmittel gilt. Tatsächlich besteht es hauptsächlich aus Keratin und hat keine medizinische Wirkung.
Der Erfolg im Kampf gegen die Wilderei beruht auf der engen Zusammenarbeit von Behörden, lokalen Gemeinschaften, Naturschutzorganisationen und internationalen Partnern. Dazu gehören die Ausbildung von Wildhüter, moderne Überwachungstechnologie und das präventive Enthornen von Nashörnern.
Auch die Wilderei von Elefanten und Schuppentieren sowie der Schmuggel von Elfenbein sind zurückgegangen. Dennoch warnt das Blue Rhino Task Team, dass die Zahlen jederzeit wieder steigen können. Der Schutz der Tiere bleibt daher eine langfristige Aufgabe.




















