Fast ein Jahrhundert galt die Köcherfliegenart Brachycentrus subnubilus in der Schweiz als ausgestorben. Ihre Larven benötigen sauerstoffreiche, saubere Flüsse – Bedingungen, die durch Nährstoffbelastung lange verschwanden. Dank verbesserter Abwasserreinigung, Phosphorverboten und angepasster Landwirtschaft hat sich die Wasserqualität seit den 1960er Jahren deutlich erholt.
Seit 2006 wurde die Art im Hochrhein und ab 2021 in weiteren Rhein-Zubringern wieder nachgewiesen; 2023 zeigte das NAWA-Programm erste Sichtungen in Glatt und Limmat.
Wie die Köcherfliege zurückkehrte, ist unklar, doch ihr Wiederauftauchen belegt: Sauberes Wasser zahlt sich aus.
Bild ©️Pexels.com/Graeme Travers
https://dieumwelt.ch/artikel/saubere-fluesse-fuer-die-koecherfliege
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