Die Notpflegestation für Fledermäuse beim Zoo Zürich

In der Notpflegestation beim Zoo Zürich, der größten ihrer Art in der Schweiz, werden aktuell rund 90 verletzte oder geschwächte Fledermäuse versorgt. Vor allem im Sommer geraten viele Jungtiere in Not – häufig verletzt durch Katzen, unterernährt oder verwaist. Privatpersonen bringen die Tiere in die Station, wo sie tagsüber geschützt in Boxen ruhen und nachts in einer Voliere fliegen.

Unter der Leitung von Tierärztin Katja Schönbächler reicht die Pflege von Fütterung mit Mehlwürmern bis hin zu Operationen. Ziel ist stets die Wiederauswilderung – sofern das Tier in der Natur überlebensfähig ist. Die Tiere regulieren ihre Körpertemperatur stark: Nur bei etwa 40 Grad können sie Nahrung aufnehmen, im Schlaf fällt sie auf bis zu 0 Grad. Erst nach dem Aufwärmen können sie wieder fressen.

In der Schweiz gelten 58 % der rund 30 Fledermausarten als gefährdet. Trotz ihrer Winzigkeit – manche wiegen nur 5 Gramm – spielen sie eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie große Mengen Insekten, insbesondere Schädlinge, fressen.

Bild ©️ Unsplash.com

https://www.srf.ch/radio-srf-1/fliegende-patienten-in-not-wo-fledermaeuse-hilfe-bekommen-besuch-in-der-pflegestation

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Author: Sylvia Jacobs

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