Städte leiden besonders unter zunehmender Hitze durch versiegelte Flächen, die Wärme speichern und Hitzeinseln bilden. Zürich setzt auf Hitzemanagement mit Wasser- und Grünflächen, die durch Verdunstung kühlen und Schatten spenden. Ein Pilotprojekt mit Sprühnebel auf dem Turbinenplatz zeigte jedoch, dass Bäume und ihr Schatten die wichtigste Kühlung bieten.
Die globale Erwärmung führt auch in der Schweiz zu steigenden Temperaturen. Eine Erwärmung von 2°C (GWL 2.0) würde eine Erwärmung der Schweiz um ca. 3,6°C bedeuten, die bis 2050 erreicht werden könnte. Ohne Klimaschutzmaßnahmen könnte eine Erwärmung von 3°C (GWL 3.0) auf fossilem Weg bereits 2065 eintreten. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl der Hitzetage. Im Stadtzentrum von Zürich könnte die Anzahl der Tage mit Temperaturen über 30°C von durchschnittlich 16 auf 32–58 Tage pro Jahr steigen. Welches Szenario eintritt, hängt von globalen Klimaschutzmaßnahmen ab.
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