Der NABU sieht beim Buchsbaumzünsler erste Entspannung, da heimische Tiere wie Meisen, Sperlinge und Wespen die Raupen zunehmend fressen und sich natürliche Feinde etablieren.
Der aus Ostasien stammende Schädling verbreitet sich seit rund 20 Jahren in Deutschland und kann Buchsbäume stark schädigen oder abtöten. Je nach Wetter entstehen jährlich mehrere Generationen, wodurch sich der Befall schnell ausbreitet.
Inzwischen passt sich die heimische Tierwelt an, wodurch der Befall regional zurückgeht. In Baden-Württemberg werden etwa gezielt Meisen gefördert.
Trotz dieser Entwicklung bleibt der Buchsbaum vielerorts bedroht und wird in Gärten und Parks teilweise durch andere Formgehölze ersetzt.




















