Seit Jahren setzen sich engagierte Menschen für den Schutz der Gangesdelfine ein, was nun Erfolge zeigt, trotz der anhaltenden Verschmutzung des Flusses.
Der Ganges, heilig für Hindus, ist vielerorts stark verschmutzt, doch die Sichtungen von Gangesdelfinen nehmen zu. Ruchi Badola vom Wildlife Institute of India berichtet, dass Delfine nun auch an zuvor nicht dokumentierten Orten gesichtet werden.
Der Gangesdelfin (Platanista gangetica) gilt als gefährdete Art mit schätzungsweise 4700 bis 5200 Individuen in Indien, Nepal und Bangladesch. Ein staatlich finanziertes Programm mobilisierte über 5000 Freiwillige, die Müll im Fluss reduzieren, Wilderei und Umweltverschmutzung melden und bei Rettungsaktionen helfen.
Die indische Regierung hat den Gangesdelfin zum „nationalen Wassertier“ erklärt. Früher waren sie zahlreich, aber ihre Population ging durch Damm-Bauten, Siedlungsdruck sowie durch Pestizide und Abwässer stark zurück.





















