Der Trend zu Biowein fördert indirekt die Artenvielfalt in Österreichs Weingärten. Durch weniger Insektizide und gezielte Begrünung finden seltene Vogelarten wie Wiedehopf und Dohle wieder ausreichend Nahrung. Laut der Österreichischen Vogelwarte haben sich ihre Bestände am Wagram in den vergangenen Jahren deutlich erholt.
Von der ökologischen Bewirtschaftung profitieren auch andere Arten wie Steinkauz, Heidelerche und Bienenfresser. Besonders im Frühling sind Insekten als proteinreiche Nahrung wichtig. Gleichzeitig helfen die Vögel, Schädlinge natürlich zu regulieren.
Während sich Vogelarten in naturnahen Lebensräumen stabil entwickeln, leiden Arten im intensiv genutzten Offenland weiterhin unter Lebensraumverlust, Pestiziden und schweren Maschinen. Besonders Feldlerche, Grauammer und Rebhuhn verzeichnen starke Rückgänge. Experten empfehlen daher eine extensive Landwirtschaft und mehr Weideflächen, um die Insekten- und Vogelvielfalt zu fördern.




















