Zum Welt-Biber-Tag bezeichnet der WWF Österreich Biber als „Klimahelden“. Ihre Dämme schaffen Feuchtgebiete, die bis zu zehnmal mehr Kohlenstoff speichern als vergleichbare Flächen ohne Biber.
WWF-Expertin Sarah Layendecker betont, dass Biber Wasser in der Landschaft halten, vor Überschwemmungen und Dürren schützen und so den natürlichen Klimaschutz stärken. Damit ihre ökologische Wirkung vollständig entfaltet werden kann, brauche es Maßnahmen für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier und mehr Platz für Gewässer.
Die Tiere binden durch ihre Dämme langfristig große Mengen CO₂ im Boden. Eine Studie an einem Schweizer Fluss zeigt, dass Biber in 13 Jahren knapp 1.200 Tonnen CO₂ speicherten – Werte, die sonst nur technische Maßnahmen erreichen. Gleichzeitig entstehen Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Layendecker fordert mehr naturbasierte Lösungen gegen die Klimakrise und betont die Bedeutung der Biber als „Baumeister der Natur“.





















