Miniwälder stärken das Stadtklima

Miniwälder auf Flächen von 500 bis 1.000 Quadratmetern könnten Städte in Österreich klimafitter machen. Sie fördern Artenvielfalt, speichern Wasser und Kohlenstoff und kühlen das Mikroklima.

Cecilie Foldal vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) pflanzte zusammen mit ihrem Team Bäume wie Silberlinden, Purpurweiden, Ahorn und resistente Eschen sowie Sträucher wie Weißdorn, Mehlbeere und Kornelkirsche. Unterwuchs bilden verschiedene Rosenarten. Kleinpflanzen sind kostengünstig, pflegeleicht und benötigen nach einigen Jahren kaum noch Aufmerksamkeit, erfordern jedoch Akzeptanz der Bevölkerung, da die Flächen dann unordentlich wirken können.

In Wien, Schwechat und Wiener Neustadt untersuchen die Forschenden die Entwicklung von Pflanzen-, Vogel-, Nager- und Insektenarten, den Kohlenstoffspeicher und das Mikroklima. Erste Beobachtungen zeigen mehr Laufkäfer, Bienen, Vögel und Mäuse als zuvor auf gemähten Wiesen.

https://science.orf.at/stories/3234999

Author: Sylvia Jacobs

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