In Ghana ist das Problem riesig: Derzeit fallen ca. 2800 Tonnen Siedlungsabfälle an. Eine der grössten Verschmutzungsquellen sind u. a. leere Einweg-Polyethylen-Trinkwasserbeutel – sie verstopfen Abflüsse, verschmutzen Flüsse und vermüllen ganze Stadtteile. Gleichzeitig fehlt es in vielen Schulen an etwas ganz Grundlegendem: Schulbänken. Viele Kinder müssen am Boden lernen.
Makafui Awuku, ein kreativer Kopf mit sozialem Herz, hat sich gedacht: Warum nicht beides auf einmal anpacken?
Mit seinem Start-up Mckingtorch Africa sammelt er gebrauchte Pure-Water-Sachets, säubert sie, schmilzt sie ein und presst daraus stabile Platten. Und aus denen entstehen: Schulmöbel. Richtig gute sogar – wetterfest, langlebig. Für eine Bank braucht es etwa 300 Beutel. Also: Müll rein, Lernplatz raus.
Das Ganze bringt gleich mehrere Vorteile:
- Weniger Plastik auf den Strassen.
- Kinder bekommen einen würdigen Platz zum Lernen.
- Und das Projekt schafft Jobs für lokale Sammler:innen, Tischler:innen und Jugendliche.
Die ersten 200 Tische und Bänke stehen schon in Klassenzimmern – und das ist erst der Anfang. Awuku möchte das Modell auf ganz Ghana ausweiten und vielleicht sogar in andere afrikanische Länder bringen. Sein Ziel: Bildung fördern und die Umwelt gleichzeitig schützen.
Fazit:
Ein inspirierendes Beispiel für Circular Economy mit sozialem Effekt, das über Ghana hinaus Wirkung entfalten kann. Aus Müll wird ressourcenorientierte Zukunft – und aus einer einfachen Idee echte Veränderung. 💡🌍💪
Bild/Quelle: thevoiceofafrica.com
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