Fledermäuse vertilgen schädliche Insekten und leisten so einen kostenlosen, natürlichen Beitrag zur Landwirtschaft. Forschende des Leibniz-IZW und der Universität Potsdam untersuchten drei Jahre lang 128 „Große Abendsegler“ in der Agrarlandschaft der Uckermark mit Funkpeilsendern.
Obwohl 95 % der Umgebung Ackerflächen sind, jagten die Fledermäuse nur 55 % der Zeit dort. Naturnahe Flächen wie Gewässer, Grasland oder Wald wurden überproportional häufig besucht, da dort die Insektenvielfalt und Beutechancen höher sind.
In den Analysen des Fledermauskots fanden die Wissenschaftler 295 Insektenarten, darunter 67 bekannte Schädlinge. Besonders häufig waren Feldmaikäfer, Wiesenschnaken und der Gerippte Brachkäfer.
Die Ergebnisse zeigen, dass naturnahe Lebensräume in Agrarlandschaften entscheidend sind: Sie sichern nicht nur die Fledermäuse selbst, sondern auch deren wichtige Funktion bei der Kontrolle von Schadinsekten und damit eine nachhaltige Landwirtschaft.
Link zur Studie:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167880925006334
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