Greenpeace Polen rettet 33 Dörfer: Statt Abbau von Braunkohle gibts weiterhin Landwirtschaft

Braunkohle auf einem Haufen in einer Mine nach dem Abbau

Dank jahrelangem Einsatz von Greenpeace Polen konnte das grösste Braunkohleprojekt der EU – die Zloczew-Mine – verhindert werden (Greenpeace-Magazin 2/22). Die polnische Generaldirektion für Umweltschutz stornierte die Bewilligung zur Betreibung der Mine, wie die Organisation ClientEarth am 27. September 2021 twitterte. Sie unterstützte den Kampf.

Damit bleiben 33 Dörfer in der geplanten Abbauzone erhalten. Deren gut 3000 Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich heftig gewehrt. Auch für ihre langfristigen Arbeitsplätze in der Landwirtschaft – statt kurzfristiger Arbeit in der Mine.

Das Betreiben der Mine hätte irreparable Schäden der Umwelt zur Folge gehabt: beispielsweise Wassermangel, Zerstörung von Feuchtgebieten und des geschützten Waldes. Nun bleiben 600 Millionen Tonnen Braunkohle in der Erde. Ebenso bleiben rund 450 Tonnen CO2 gebunden. Ein grosser Schritt für den Klimaschutz.

https://www.ico2dalej.pl/en/information-on-the-planned-zloczew-mine/

Bildquellen

  • Abgebaute_Braunkohle: Edal Anton Lefterov auf Wikimedia
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Author: Béatrice Eigenmann

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