Auf der 15. UN-Artenschutzkonferenz in Brasilien beschlossen die Vertragsstaaten strengere Schutzmaßnahmen für 40 wandernde Tierarten wie Geparden, Haie, Schneeeulen und Riesenotter. Das Abkommen CMS umfasst nun über 1.200 Arten und verpflichtet Staaten zu Schutzmaßnahmen oder verstärkter internationaler Zusammenarbeit. Fast die Hälfte der geschützten Arten nimmt ab, rund ein Viertel ist vom Aussterben bedroht, besonders im Meer und bei Süßwasserfischen.
Geplant sind regionale Schutzprogramme, etwa für den Amazonas, sowie Maßnahmen gegen Lebensraumverlust, Überfischung, illegale Jagd, Plastikverschmutzung und Lärm unter Wasser – ein starkes internationales Signal für den Artenschutz.





















