Der Strohballengarten bietet eine nachhaltige Lösung für den Anbau von Gemüse und Kräutern, besonders bei ungeeigneten Böden oder in städtischen Räumen. Die Ballen – idealerweise im Herbst von lokalen Betrieben bezogen – lassen sich leicht lagern und sind mit etwa 18–20 kg handhabbar.
Ein sonniger Standort mit Wasserzugang ist essenziell. Die Ballen werden mit der Schnittfläche nach oben ausgerichtet und entlang von Hanglagen gesichert. Zur Nährstoffversorgung eignen sich verschiedene Dünger – von mineralisch bis vegan –, wobei organische Varianten verzögert wirken. Rasendünger ohne Unkrautvernichter ist ebenfalls geeignet.
Setzlinge wie Tomaten, Kohl oder Kräuter können direkt gepflanzt werden; bei Samen empfiehlt sich ein Substratbett aus Aussaaterde oder Kompost. Herkömmliche Blumenerde sollte vermieden werden.
Die Methode erfordert tägliches Gießen, ideal per Hand oder Schlauch. Enges Bepflanzen sollte vermieden und regelmäßig punktuell nachgedüngt werden. Schädlinge und Krankheiten lassen sich durch natürliche Mittel oder händische Pflege eindämmen.
Neben der praktischen Anwendung fördert das Gärtnern mit Strohballen einen achtsamen Umgang mit der Natur und stärkt die Verbindung zur Umwelt.
Mehr zu dieser nachhaltigen Gartenbaumethode kannst du hier lesen:
https://www.strohballengarten.ch
Bildquelle:
- image: https://www.strohballengarten.ch





















