Ein Forschungsprojekt der Universität Bern hat seit 2019 insgesamt 60 Mähwiesen zwischen Nyon und Luzern restauriert und so die Pflanzenvielfalt deutlich erhöht. Gemeinsam mit Landwirtschaftsbetrieben wurden artenreiche Samen aus Spenderflächen ausgesät und verschiedene Methoden zur Wiederherstellung der Wiesen getestet.
Bereits nach zwei Jahren erreichten 90 Prozent der Flächen die höchste Qualitätsstufe für Biodiversität. So könnten Betriebe jene Methode wählen, die am besten zu ihren Bedingungen passe.
Die extensive Bewirtschaftung bedeutet zwar weniger Ertrag und nährstoffärmeres Futter, gilt jedoch als wichtiger Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. Viele Landwirtschaftsbetriebe setzen deshalb auf einen Kompromiss und bewirtschaften nur einen Teil ihrer Flächen extensiv.




















